von Melanie Eberlein Mai 31, 2019 2 Minuten Lesezeit

Weißer Zucker enthält leere Kalorien und kaum mehr Vitamine und Mineralstoffe. In Fitness-Food hat Haushaltzucker also nichts zu suchen. Zum Glück gibt es Alternativen für Shape-Girls. Trotzdem gilt für alle Naschkatzen: sparsam verwenden!

7 süße Alternativen

Aus dem Garten: Stevia

Der kalorienfreie Süßstoff Steviosid aus den Blättern der Steviapflanze ist kalorienfrei und hat eine 300-mal höhere Süßkraft als Zucker, ist also schwierig zu dosieren. Viele der Produkte im Handel haben einen leichten Lakritz-Geschmack und schmecken nicht jedem. Sogenannte »Streusüße« wird meist mit anderen Süßungsmitteln gemischt und hat deshalb eine weiße Farbe. Echtes Steviapulver hingegen ist grün, so wie die Blätter.

Exotisch & trendy: Kokosblütenzucker

Der Nektar aus den Blüten der Kokospalme hat ein leckeres Karamellaroma, ganz ohne Kokosgeschmack, und süßt fast so gut wie Haushaltszucker. Kokosblütenzucker hat einen niedrigen glykämischen Index und lässt deinen Blutzuckerspiegel nur sehr gering ansteigen. Zudem stecken in ihm noch die Nährstoffe, die bei raffinierten Produkten fehlen. Minuspunkte gibt es für lange Transportweg und den hohen Preis.

Ganz natürlich: Reissirup

Der meist aus gemahlenem Vollkornreis hergestellte Sirup süßt weniger stark als Haushaltszucker, er hat einen dezenten Karamellgeschmack und lässt den Blutzucker nicht so stark ansteigen. Reissirup ist fruktosefrei, enthält gesunde Mineralstoffe, ist darmfreundlich und sollte stets in Bioqualität gekauft werden – eine gute natürliche Alternative für kleine Mengen.

Klassiker zum Pancake: Ahornsirup

Der süße Saft aus den Ahornbäumen enthält hauptsächlich Saccharose und Fruktose und etwa ein Drittel weniger Kalorien als raffinierter Zucker – süßt aber stärker. Übrigens: Je dunkler der Sirup, desto intensiver ist sein Geschmack. Ein hellerer Sirup spricht jedoch für höhere Qualität. Mit AA gekennzeichnet, besitzt Ahornsirup den höchsten Qualitätsgrad. Auch Bio-Ahornsirup garantiert eine bessere Wertigkeit.

Von Binchen gemacht: Honig

Der Blütennektar enthält neben Trauben- und Fruchtzucker wertvolle Inhaltsstoffe wie Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Honig süßt stärker als Zucker, sollte aber nicht unbedingt über 40 °C erhitzt werden, weil dadurch seine gesunden Inhaltsstoffe und besonders die wertvollen Enzyme (Proteine) zerstört werden.

Zahnfreundlich: Xylit und Erythrit

Xylit ist als natürlicher Zuckeralkohol Bestandteil vieler Gemüsesorten und Baumrinden, darunter auch die Birke. Er hat nahezu die gleiche Süßkraft wie Haushaltszucker, enthält aber 40 Prozent weniger Kalorien. Zudem ist Xylit sehr zahnfreundlich und hemmt sogar das Wachstum von Karies. Das gilt auch für Erythrit, das jedoch nur zu 70 Prozent so stark wie Zucker süßt, dafür aber komplett kalorienfrei ist.

Neu im Regal: Lucuma

Die südamerikanische Frucht wird wegen ihrer Farbe auch das »Gold der Inka« genannt. Getrocknet und pulverisiert ist sie immer häufiger bei uns zu finden. In der Lucuma stecken viel Beta-Carotin, Eisen, Zink, Magnesium und Kalzium, toll also für das Immunsystem und sportliche Shape-Girls. Außerdem kann sie verhindern, dass der Blutzuckerspiegel allzu sehr schwankt, wirkt also gegen Heißhunger.

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