November 01, 2021 14 Minuten Lesezeit

30 Tipps zum Einschlafen – Die besten Einschlafhacks

30 Tipps zum Einschlafen – So findest du garantiert schneller in den Schlaf

Du wälzt dich vor dem Schlafen gehen stundenlang hin und her und findest einfach nicht ins Land der Träume? Schluss damit! In einem unserer früheren Blogbeiträge haben wir dir ausführlich erklärt, warum guter Schlaf wichtig ist, wie Schlaf überhaupt funktioniert und dir schon einige Tricks verraten, wie du besser einschlafen kannst. 

Heute wollen wir das ganze aber noch erweitern. Wir geben dir 30 wertvolle Tipps und Tricks an die Hand, wie du deine Einschlafphase garantiert verkürzen kannst und endlich zu mehr Ruhe finden kannst. Schnapp dir einen Stift und schreibe die Tipps zum Einschlafen auf, die für dich am sinnvollsten klingen. Oder du probierst mal etwas ganz neues aus? Lass uns direkt loslegen!

Tipp Nr. 1: Reduziere Stress

Regel Nummer 1, wenn du besser einschlafen willst: Du musst den Stress in deiner Umgebung reduzieren und dich von ihm lösen. Stress beeinträchtigt deine Schlafqualität nämlich in hohem Maße. Warum? Ganz einfach:

Stress gilt als Symptom unserer Leistungsgesellschaft. Wird der Stress des Tages nicht vor dem zu Bett gehen abgebaut oder verarbeitet, droht eine schlaflose Nacht. Stress ist nämlich ein Ausdruck für Belastung und Anspannung deines gesamten Organismus. Die typischen Stresshormone (bspw. Adrenalin) werden vermehrt produziert – Dein Blutdruck schießt in die Höhe. Nimmst du deine Probleme mit ins Bett, beginnt dein Kopf mit der Aufarbeitung. Meist führt die Grübelei zu nichts. Die Gedanken kreisen um das ungelöste Problem und lassen dich nicht schlafen. Versuche also so gut es geht, deinen Arbeits- oder Familienstress nicht ins Bett zu nehmen. Wie genau du das anstellen kannst, kannst du den nächsten Tipps entnehmen.

Tipp Nr. 2: Sorge für frische Luft in deiner Schlafumgebung

Lüfte vor dem Schlafen gehen auf jeden Fall noch einmal kräftig dein Schlafzimmer. Warum? Weil durch die frische Luft die niedrigeren CO2-Level für tieferen Schlaf, bessere Schlafeffizienz und weniger Schlafunterbrechungen sorgen. Noch besser ist es, wenn du in der Nacht dein Fenster gekippt lässt, um für eine ständige Luftzirkulation zu sorgen.

Tipp Nr. 3: Zimmerpflanzen

Tipp Nr. 3 und Tipp Nr. 2 zum Einschlafen gehen eigentlich Hand in Hand: Zimmerpflanzen können ebenfalls zu einer höheren Schlafqualität beitragen. Diese verbessern nachweislich das Raumklima und bereinigen die Luft. Neben einem geöffneten Fenster sind sie definitiv förderlich für erholsames Schlafen.

Tipp Nr. 4: Trainieren hilft

Eine Studie des Journal of Clinical Sleep Medicine hat ergeben, dass regelmäßige körperliche Ertüchtigung die Qualität deines Schlafes deutlich verbessern kann. Und damit nicht genug: Ein regelmäßiges Workout kann sogar dazu beitragen, dass du durch schläfst.

Sei dir allerdings darüber im Klaren, dass es  ca. 4 Monate dauert, bis sich dein Körper an dein neues Aktivitätslevel gewöhnt hat. Lass dich also nicht entmutigen, wenn sich deine neue Trainingsroutine nicht sofort positiv auf deine Schlafqualität auswirkt.

Tipp Nr. 5: Entspann dich!

Es wird sich in keinem Fall positiv auf deine Schlafroutine auswirken, wenn du nach deinem Workout vorhast, direkt ins Bett zu gehen und zu schlafen. Warum? Dein vegetatives Nervensystem kommt durch dein Workout in Schwung und muss dann erst wieder zur Ruhe kommen. Entsprechend braucht dein Körper erst einmal seine Zeit, um wieder runter zu fahren. 

Tipp zum Einschlafen Nr. 5 also: Entspann dich. Entspannung gilt als wesentliche Voraussetzung für gesunden Schlaf. Im Entspannungszustand schüttet dein Körper das beruhigende Wohlfühl-Hormon Serotonin aus, das in der Zirbeldrüse in das Schlaf- und Nachthormon Melatonin umgewandelt wird. Stresshormone wie Adrenalin hingegen werden abgebaut.

Dabei kommt es nicht darauf an, wie du zur Entspannung findest. Liest du lieber ein Buch, zeichnest etwas oder schaust deine Lieblingsserie um runter zu kommen? Es gibt einige Glückspilze unter uns, die sich um Entspannung überhaupt nicht zu bemühen müssen. Auf Knopfdruck gelangen sie in den Relax-Modus. Angesichts der immer dichter werdenden Anforderungen und der Reizüberflutung fällt das vielen Menschen aber zunehmend schwerer. Versuch einfach den für dich perfekten Entspannungs-Modus ausfindig zu machen.

Tipp Nr. 6: Musik hören

Tipp Nr. 6 zum Einschlafen? Versuch es mal mit Musik! Wir hatten das Thema Musik schon in unserem vorherigen Beitrag zum Thema besser einschlafen angeschnitten.

So hat die University of Sheffield bspw. herausgefunden, dass sanfte Pop-Songs und klassische Musik den meisten Menschen beim Einschlafen helfen. Wenn du also mal wieder kein Auge zu bekommst, versuch es doch mal mit Mozart, Ed Sheeran, Coldplay oder Chopin – Diese lagen nämlich in der Umfrage ganz vorn und förderten laut Teilnehmer den Einschlafprozess.

Tipp Nr. 7: Ließ ein paar Seiten in deinem Lieblingsbuch

Dieser Tipp zum Einschlafen geht einher mit  unserem Tipp, dich vom Alltagsstress zu lösen. Greifst du abends zur Lieblingslektüre, kannst du gleich mehrfach profitieren. Denn beim Lesen muss sich dein Kopf auf den Text einlassen und das lenkt vom Stress ab, welcher den Schlaf stört. Zusätzlich entwickelt sich eine Routine, welche den Kopf auf Schlaf einstellt.

Eine Studie des britischen Sleep Council hat gezeigt, dass Menschen, die vor dem Einschlafen regelmäßig lesen, zu knapp 40% besser schlafen. Dein Kopf kommt durch das Lesen und die Routine zur Ruhe  – Gleichzeitig trainiert die ruhige Routine am Abend ein schnelleres Einschlafen.

Tipp Nr. 8: Heiße Milch mit Honig

Omas Liebling: Heiße Milch mit Honig. Zwar ist bis heute nicht wissenschaftlich bewiesen, dass du durch ein Glas warme Milch mit Honig besser einschlafen kannst, doch einen durchaus positiven Effekt hat dieses Hausmittel alle Male. 

Ein Glas warme Milch mit Honig sorgt zwar für die Ausschüttung von Schlafhormonen (Melatonin und Aminosäure Tryptophan), doch ist diese Menge viel zu gering um das Einschlafen zu beschleunigen. Daher handelt es sich oft mehr um einen psychologischen Effekt - ein Glas warme Milch mit Honig sättigt, entspannt und hilft so zur Ruhe zu kommen.

Tipp Nr. 9: Lavendeltee

Die einschlaffördernde Wirkung von Lavendeltee ist hingegen wissenschaftlich bestätigt. Lavendeltee wird eine heilende und entspannende Wirkung nachgesagt und hilft bei diversen Beschwerden. Wenn du eine Tasse Lavendeltee vor dem Schlafengehen trinkst, wirkt er beruhigend und verbessert so deinen Schlaf. Trotz seiner positiven Wirkung solltest du aber nicht mehr als zwei bis drei Tassen Lavendeltee am Tag trinken.

Einschlafen Lavendeltee

Wusstest du? Lavendelöl, insbesondere die darin enthaltenen Substanzen Linalool und Linalylacetat, wirken sich positiv auf Schlaf und Psyche aus. Hast du also Probleme beim Einschlafen, kannst du es mit Lavendelöl probieren.

Tipp Nr. 10: Baldriantee

Auch Baldriantee ist ein beliebtes Hausmittel, um den Schlaf zu fördern und deine Einschlafzeit zu verkürzen. Die schlaffördernde Wirkung von Baldrian ist seit Jahrhunderten bekannt und verbessert das Ein- und Durchschlafen. Seine Wirkstoffe helfen bei Schlafstörungen und Einschlafproblemen und mindern zugleich Nervosität und Unruhe.

Tagsüber wirkt Baldrian beruhigend, abends eingenommen hingegen entfaltet es seine schlafanstoßende Wirkung und verbessert die Schlafqualität. Beachte: Die volle Wirkung des Baldrian wird erst bei regelmäßiger Einnahme nach etwa ein bis zwei Wochen eintreten – Erwarte also nicht direkt einen Effekt, wenn du das erste mal Baldriantee trinkst ;)

Tipp Nr. 11: Melissentee

Ebenfalls ein altbewährtes Hausmittel und unser Tipp Nr. 11 zum Einschlafen: Melissentee. Forscher der San Martino University Hospital in Italien fanden heraus, dass Zitronenmelisse die Auswirkungen von chronischem Stress wie Ängstlichkeit, Anspannung und Schlaflosigkeit verringert. Die Ängstlichkeit der Probanden verringerte sich durch die Behandlung um 25%, die Schlafprobleme verschwanden bei 17 von 20 Probanden und verbesserten sich bei den übrigen drei signifikant.

Tipp Nr. 12: Finde deine Einschlafroutine

Wusstest du, dass es nicht zwangsweise darauf ankommt, wie lange du schläfst? Pauschal wird gesagt, dass jeder Erwachsene ca. acht, maximal 9 Stunden schlafen soll. Das kann man aber so überhaupt nicht pauschalisieren. Denn: Wie lange du schläfst, hängt auch von deiner Genetik ab. Es gibt Menschen, denen reichen sechs Stunden Schlaf aus, um am nächsten Tag fit zu sein. Andere wiederum benötigen neun oder mehr Stunden Schlaf, um ausgeschlafen zu sein. 

Allein auf eine Schätzung aus dem Volksmund zu hören, hilft in diesem Fall also nicht weiter. Du hast nämlich keinen EInfluss auf deine Genetik. Worauf du aber sehr wohl einen EInfluss hast, ist deine Schlafsituation und deine Einschlafroutine – Auch bezeichnet als Schlafhygiene.

Mit Schlafhygiene ist gemeint, bestimmte Gewohnheiten zu pflegen, die einen gesunden, erholsamen Schlaf ermöglichen, bzw. jene Gewohnheiten zu vermeiden, die ihn stören. Du solltest versuchen zu regelmäßigen Zeiten zu Bett zu gehen, Einschlafrituale zu pflegen und dich gezielt vor dem Schlafen gehen entspannen. 

Wusstest du, dass du nicht nur jeden Abend zur etwa gleichen Zeit ins Bett gehen, sondern morgens auch zur selben Zeit aufstehen solltest? Auch am Wochenende empfehlen Wissenschaftler, nur maximal 30 Minuten von diesen Zeiten abzuweichen. Deine innere Uhr wird dafür sorgen dass du ganz von alleine abends müde wirst und morgens ausgeruht aufwachen wirst. Aber: Berücksichtige bei deiner Abendroutine, ins Bett zu gehen, wenn du müde bist. Wer den sogenannten „toten Punkt“ überwindet, wird wieder wach und kann dann erst recht nicht mehr einschlafen.

Tipp Nr. 13: Nimm ein heißes Bad

Hast du es vor dem Schlafen gehen schon einmal mit einem heißen Bad versucht? Es soll deinen Körper entspannen und dich runter bringen. 

Eine Studie der Zeitschrift Sleep Medicine Reviews hat ergeben, dass wenn du vor dem zu Bett gehen in 40 bis 42,5 Grad Celsius warmem Wasser duscht oder badest, sich deine Einschlafzeit um zehn Minuten verkürzt. Warum? Für gewöhnlich sinkt deine Körpertemperatur ungefähr eine Stunde vor der gewohnten Schlafenszeit und erreicht ihren Tiefpunkt um die Mitte der Nachtruhe. Eine passive Erwärmung (bspw. durch ein warmes Bad) rund 90 Minuten vor dem Zubettgehen stimuliere laut Medizinern der University of Texas diesen Regulationsmechanismus. Die Blutgefäße an Händen und Füßen weiten sich, wodurch die Durchblutung angeregt wird. So transportiere der Körper Wärme ab, wenn im Körperinneren erhöhte Temperaturen herrschen.

Um den Mechanismus optimal zu nutzen, brauchst du ein gutes Timing von ungefähr anderthalb Stunden vor der gewohnten Schlafenszeit.

Tipp Nr. 14: Gönn dir eine hochwertige Matratze

Wusstest du, dass auch die Matratze auf der du schläfst, einen entscheidenden Beitrag zu deiner Schlafqualität leistet? Egal, wie lange du schläfst - Erholsamer Schlaf hat viel mit der Wahl der richtigen Matratze zu tun. Lass dich am besten mal in einem Fachgeschäft zum Thema Matratzen beraten!

Aber: Finger weg von Matztatzenauflegern! Warum? Weil Auflagen auf der Matratze die Liegeeigenschaften der Matratze verändern und Feuchtigkeit unter Umständen schlechter abgegeben werden kann. Im schlimmsten Fall kann das sogar zu Schimmel führen.

Tipp Nr. 15: Gönn dir das richtige Kissen

Neben einer gescheiten Matratze spielt auch dein Kopfkissen für einen erholsamen Schlaf eine große Rolle. Kopfkissen und Matratze bilden nämlich ein System. Es soll den Kopf stützen, aber nicht abknicken. Wie hoch das Kissen sein muss, hängt von deinem Körperbau und deiner gewohnten Schlafposition ab. Aber Achtung! Das Kissen sollte nicht so groß sein, dass deine Schultern auf dem Kissen liegen! Ein Kissen mit einer Größe von 80 x 40 Zentimetern gilt als optimal. 

Tipp Nr. 16: Vor dem Schlafen nur leichte und leicht verdauliche Speisen

Um deinen Magen vor dem Schlafen gehen nicht unnötig zu belasten, solltest du am Abend nicht allzu schwer essen. Dabei gilt folgende einfache Faustregel: Je später du isst, desto leichter sollten deine Speisen sein. 

Leichtes Abendessen Fisch

Zudem sollten zwischen Schlafengehen und der letzten Mahlzeit etwa 2 bis 3 Stunden liegen. Ist die Zeitspanne größer, kann es sein, dass du wieder Hunger bekommst – Das kann deinen Schlaf ebenso beeinträchtigen wie zu spätes Essen. 

Leicht verdauliche Speisen fördern den Schlaf. Wusstest du, dass es einige Lebensmittel gibt, die deinen Schlaf sogar fördern können? Milchprodukte, Datteln und Fisch etwa enthalten das Schlaf fördernde Tryptophan. Wusstest du, dass auch Vitamin B6 (bspw. in Bananen und Blattsalaten) dein Einschlafverhalten begünstigen kann? Außerdem kannst du mageres Fleisch, Nudeln, Weißbrot, Kartoffeln und nicht allzu scharfe Speisen mit ruhigem Gewissen zu Abend essen.

Tipp Nr. 17: Kein Alkohol vor dem Schlafen gehen

Alkohol fördert den Schlaf? Falsch gedacht! Dies gehört nämlich zu den am weitesten verbreiteten Irrtümern überhaupt. Sicher hattest auch du schon einmal das Gefühl, besser einschlafen zu können, wenn du bspw. ein Gläschen Wein oder einen Cocktail getrunken hast. Allerdings beeinträchtigt der Abbau des Alkohols die nächtlichen Erholungsprozesse, beeinflusst den Ablauf der Schlafphasen und begünstigt Schlafstörungen. 

Tipp Nr. 18: Verzichte auf Nikotin

Das Thema Rauchen ist sicherlich auch ein interessanter Aspekt für den ein oder anderen. Wissenschaftler von 7 deutschen Hochschulen fanden nämlich heraus, dass Raucher schlechter schlafen. Je stärker die Nikotinabhängigkeit, desto kürzer der Schlaf, so ein Ergebnis ihrer Untersuchungen.

Grund dafür können unterschiedliche Aspekte der Nikotinabhängigkeit sein. Zum einen wirkt Nikotin (ähnlich wie Koffein) anregend. Eine letzte Zigarette vorm Einschlafen ist also keineswegs zur Entspannung geeignet, sondern bringt deinen Körper nur unnötig aus dem Gleichgewicht. Das erschwert es deinem Körper zur Ruhe zu kommen und einzuschlafen.

Hinzu kommt, dass Nikotin im Körper nach ungefähr zwei Stunden abgebaut ist. So kommt es in kleinem Rahmen zu sog. Entzugserscheinungen: Du wirst unruhig wenn die Nikotindosis im Körper zu weit sinkt. Wissenschaftler gehen davon aus, dass Raucher auch im Schlaf unbewusst unter dem Entzug des Nikotins leiden und deswegen unruhig werden. Die Folge: Unruhiger und wenig erholsamer Schlaf.

Tipp Nr. 19: Achte auf deine mentale Gesundheit

Du wälzt dich im Bett hin und her und deine Gedanken kreisen immer und immer wieder um dieselben Themen? Versuch einmal, deine Gedanken zu beobachten. Bewerte sie nicht. Versuch dich nicht mit ihnen zu identifizieren. Sind es Szenarien, die nur in deinem Kopf existieren? Sind es Ängste, die dir den Schlaf rauben? 

Kannst du eventuell den Ursprung dieser Gedanken ausfindig machen? Versuche dies herauszufinden und schreibe deine Gedanken vielleicht auf ein Blatt Papier. Welche deiner Gedankengänge ergeben Sinn und welche sind vielleicht deinen innersten Ängsten geschuldet? Du musst verstehen, dass du nicht dein Gedankenchaos bist. Wenn du das erst einmal geschafft hast, wird es dir leichter fallen, mit einer Vielzahl von Gedanken und Ängsten besser umzugehen bzw. diese einzuordnen.

Sollte dir das aber nicht ausreichen, ist es ratsam sich psychologische oder psychotherapeutische Hilfe zu suchen. Das ist überhaupt nichts schlimmes und gerade in schweren Zeiten kann dies wie eine Befreiung wirken. Es trägt außerdem dazu bei, dass du gesünder leben kannst. Lass dir eines sagen: Du musst dich niemals für die Entscheidung, einen Therapeuten aufzusuchen schämen. Es gibt mehr Leute, denen es ergeht wie dir, als du denkst. Du bist nicht allein :)

Tipp Nr. 20: Finde deine richtige Atemtechnik

Wir haben dir die 4-7-8 Technik bereits in unserem vorherigen Beitrag zum Thema besser einschlafen etwas näher gebracht. Wenn du dich daran nicht mehr erinnern kannst, schau gern noch einmal vorbei. 

Hier haben wir noch eine andere Atemtechnik für dich: Atme durch beide Nasenlöcher vier Sekunden ein und sechs Sekunden lang aus. Das entspricht sechs vollen Atemzügen pro Minute. 

Wissenschaftlich hat sich dieser Rhythmus als effektivste Methode erwiesen, um Körperfunktionen zu regulieren. Die längere Ausatmung löst eine Entspannungsreaktion aus, löst innere Unruhe auf und begünstigt den Abbau von Stresshormonen. Innerhalb kurzer Zeit wirst du ruhiger und kannst besser einschlafen.

Tipp Nr. 21: Meditation als Schlüssel zu erholsamen Schlaf

Meditation soll dafür sorgen, dass du innerlich zu Ruhe kommst. Diese gilt nämlich als Grundvoraussetzung für wirklich erholsamen Schlaf. Gleichzeitig kann Meditation Stress nicht nur abbauen, sondern ihm auch vorbeugend entgegenwirken. Dein Geist wird von emotionalem Ballast befreit. Das macht deinen Schlaf tiefer und ruhiger.

Stress und Schlaflosigkeit bedingen sich oft gegenseitig – ein klassischer Teufelskreis. Meditation hilft dabei, ihn zu durchbrechen. Damit nimmt auch das Risiko für Angstzustände, Depressionen oder chronische Müdigkeit ab, also für Beschwerden, die aus Schlafmangel erwachsen können.

Tipp Nr. 21: Frische Bettwäsche

Klingt logisch, wird aber oft vernachlässigt: Frische Bettwäsche. Nur wenn du dein Bett regelmäßig mit frischer Bettwäsche beziehst, bleibt es frisch, sauber und gemütlich. Wir empfehlen, deine Bettwäsche in der Regel alle zwei Wochen zu wechseln. Warum? In der Bettwäsche sammelt sich schnell Salz vom Schweiß, Hautpartikel und Milben. Eklig, nicht wahr? Wechselst du deine Bettwäsche regelmäßig, haben weder Hautpartikel noch Milben die Chance, es sich dauerhaft bequem zu machen.

Tipp Nr. 22: Lass den Mittagsschlaf weg

Das Mittagessen war umfangreich und reichhaltig, deine Augen fallen zu? Jetzt erstmal ein Stündchen schlafen? Besser nicht! Schlafforscher raten nämlich vom Nickerchen am Mittag ab. Ein Mittagsschlaf von einer Dauer länger als 30 Minuten sei für Erwachsene nicht sinnvoll, da 70 Prozent der Bevölkerung sich dabei müde schlafen würden.Aber warum ist das so? Wer länger als eine halbe Stunde schläft, gleitet in den sogenannten REM- oder Traumschlaf - und ist dann lust- und antriebslos, wenn man wieder aufwacht. Bis du dann wieder in die Gänge kommst, kann es eine Weile dauern. Hinzu kommt, dass durch das Schläfchen am Mittag Schlafdruck abgebaut wird und das Einschlafen am Abend umso schwerer fällt. 

Tipp Nr. 23: Kein Koffein

Einen leckeren Kaffee kurz vor dem Einschlafen? Das ist leider eine ganz schlechte Idee. Warum? Koffein erhöht den Dopamin-Spiegel ähnlich, wie Amphetamine es tun. Dies erhöht die Wachsamkeit und kann auch Teil dessen sein, was Koffein zur Gewohnheit macht. Koffein unterdrückt zudem das Schlafhormon Melatonin. Die Folge: Du kannst schlechter einschlafen.

Wer den letzten Kaffee zu spät trinkt, liegt also hellwach im Bett. Um Schlafstörungen zu vermeiden, sollte man daher frühzeitig aufhören Kaffee zu trinken. Experten raten, etwa sechs bis acht Stunden vor dem Schlafengehen kein Koffein mehr zu sich zu nehmen.

Tipp Nr. 24: Die perfekte Schlaftemperatur finden

Ebenfalls ein guter Tipp zum Einschlafen: Achte auf die richtige Raumtemperatur in deinem Schlafzimmer. Damit wir in den Ruhemodus gelangen, muss es also kühl sein: Die ideale Temperatur zum Einschlafen liegt zwischen 16 und 19 Grad Celsius. 

Tipp Nr. 25: Kein TV, PC oder Handy

Kurz vor dem Schlafengehen noch am Bildschirm zu sitzen – ob am Smartphone oder Computer – ist leider keine gute Idee. Durch den hohen Anteil an „Blaulicht“ der LED-Bildschirme wird die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin gehemmt. So kommt es zu Problemen beim Einschlafen. Zudem verhindert die Reizüberflutung, dass wir uns entspannen und anschließend gut schlafen können. Die Nutzung von LED-Bildschirmen vor dem Schlafengehen führt also dazu, dass sich deine Einschlafzeit verlängert und du morgens weniger wach und leistungsfähig bist.

Tipp Nr. 26: Yoga 

Tipp zum Einschlafen Nummer 26: Versuch es doch mal mit Yoga. Dazu musst du nicht unbedingt in ein Yoga Studio gehen. Mittlerweile gibt es genügend geführte Yoga Sessions auf Youtube, bei denen du erst einmal testen kannst, ob das für dich in Frage kommt. 

Yoga Shavasana

So gut wie jede Yogastunde wirkt stressreduzierend und trägt damit zu besserem Schlaf bei. Denn körperliche Bewegung, vor allem in Kombination mit tiefer Atmung und fokussierter Konzentration, baut Stresshormone ab. Wusstest du, dass die Totenstellung (Shavasana) dabei besonders gut geeignet ist, um anschließend direkt zu schlafen? Lege Dich dafür ganz entspannt auf den Rücken. Die Arme legst Du, mit den Handflächen nach oben, neben Deinen Körper. Deine Fersen sollten sich berühren, die Füße lässt Du locker nach außen fallen. Probier einfach mal aus, ob das etwas für dich ist :)

Tipp Nr. 27:  Schlaftropfen

Schlaftropfen können dich auf ganz natürliche Weise beim Einschlafen unterstützen. Du wachst erholter auf und bist fit für den neuen Tag. Unsere Schlaftropfen von Shape Republic sind dein Einschlafhelfer gegen unruhige Nächte mit einem leicht frischen, blumigen Geschmack nach Vanille und Honig. 

Unsere veganen Schlaftropfen mit Hopfen, Lavendel und Melatonin helfen natürlich beim Einschlafen, damit du ganz entspannt neue Energie für einen aktiven Tag tanken kannst. Vitamin B6 und Niacin fördern die Erholung im Schlaf und Zink wirkt sich positiv auf Zellteilung und Stoffwechsel in der Nacht aus. Denn guter Schlaf ist Gold wert!

Tipp Nr. 28: Dunkel muss es sein

Damit du gut einschlafen kannst, muss dein Gehirn von sämtlichen äußeren Einflüssen, bspw. Geräuschen oder Licht, abgeschirmt sein. Trifft Licht auf unsere Augen, wird eine Gehirnzone aktiviert, die den Namen Nucleus suprachiasmaticus trägt. Diese ist der Hauptzeitgeber der inneren Uhr des Menschen. Ist es beim Einschlafen oder in der Nacht zu hell, kann diese Uhr aus dem Gleichgewicht kommen, was sogar zu Störungen deiner Körperfunktionen führen kann. Statt auf „schlafen” zu schalten, kann dies ganz im Gegenteil einen Wachzustand wie bei Tageslicht provozieren und dich vom Schlafen abhalten. 

Der Tag-Nacht-Rhythmus wird hauptsächlich durch Licht reguliert. Wenn es dunkel ist, erhöht der Körper die Produktion des schlaffördernden Hormons Melatonin. Daher kann bereits eine kurze Zeit von hellem Licht deinen Schlaf negativ beeinflussen. 

Tipp Nr. 29: Autogenes Training

Hast du es schon einmal mit Autogenem Training versucht? Autogenes Training ist eine Entspannungsmethode, die auf Autosuggestion (also Selbsteinfluss) basiert. Sie wurde vom Berliner Psychiater Johannes Heinrich Schultz aus der Hypnose entwickelt und wurde im Jahr 1926 erstmal angewandt. Wie wirkt sich autogenes Training nun aber auf den Einschlafprozess aus?

Es entspannt die Muskeln, senkt also die Muskelspannung und hilft dir dabei, angespannte Muskelpartien (wie den Kiefer oder die Schultern) loszulassen. Zudem wird Stress reduziert, da deine Atemfrequenz sowie dein Puls verlangsamt werden. So fühlst du dich weniger nervös und kannst besser abschalten. Außerdem soll dich autogenes Training ins Hier und Jetzt befördern. Du sollst deinen Körper ganz bewusst spüren, damit Gedanken an gestern oder morgen keinen Platz mehr in deinem Kopf haben. Letztendlich fördert autogenes Training erholsamen Schlaf – Eine Studie hat nämlich ergeben, dass du erfrischter und erholter aufwachst, wenn du vor dem Schlafen gehen auf Autogenes Training setzt.

Tipp Nr. 30: Nicht auf die Uhr schauen

Ein Tipp zum Einschlafen, den sich sicher jeder zu Herzen nehmen sollt: Bleib entspannt und vermeide den Blick auf den Wecker! Wenn du anfängst, hin und her zu rechnen, wie viel Schlaf dir noch bleibt, stresst dich die ganze Situation an sich nur noch mehr – und das behindert das Einschlafen.


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