von Toni Wesel November 04, 2023 4 Minuten Lesezeit

Wie Emotionen deine Organe beeinflussen

Hast du manchmal das Gefühl, dass du anfälliger für Krankheiten bist, wenn du gerade eine stressige Phase durchmachst? Damit bist du sicher nicht allein. Denn deine Gefühle können sich ganz direkt auf deine Organe auswirken. Was genau dahinter steckt und welche Gefühle sich wie auf deinen Körper auswirken, kann dir helfen, deinen Körper besser zu verstehen und seine Signale zu deuten. Denn manchmal sind die vorherrschenden Gefühle gar nicht so offensichtlich. In diesem Artikel zeigen wir dir, wie sich verschiedene Gefühle physiologisch äußern und wie du damit umgehen kannst.

Die Wissenschaft hinter Gefühlen und Organen

Hast du dich schon einmal gefragt, warum du bei Stress Bauchschmerzen bekommst oder warum deine Brust bei großer Freude leichter zu werden scheint? Das ist kein Zufall, denn unsere Gefühle sind eng mit der Funktion unserer Organe verbunden. Neurowissenschaftler und Psychologen haben herausgefunden, dass Gefühle wie Freude, Trauer, Angst und Wut biochemische Reaktionen im Körper auslösen können. Diese Reaktionen beeinflussen Hormone, Nervensignale und sogar die Aktivität einzelner Zellen, was wiederum direkte Auswirkungen auf unsere Organe hat. Zum Beispiel kann chronischer Stress zu einer erhöhten Produktion des Hormons Cortisol führen, was sich langfristig negativ auf Herz, Leber und Verdauungssystem auswirken kann. Das Verständnis dieser komplexen Zusammenhänge kann uns helfen, bewusster mit unseren Emotionen umzugehen und so unsere Gesundheit insgesamt zu verbessern.

Freude

Vielleicht hast du es dir schon gedacht. Freude ist eine positive Emotion, die sich sogar positiv auf unsere Gesundheit auswirkt. Wenn wir Freude empfinden, schüttet unser Körper Endorphine aus, die als „Glückshormone“ bekannt sind. Diese Hormone wirken sich positiv auf unser Herz aus, indem sie den Blutdruck senken und die Durchblutung fördern. Aber nicht nur das: Die Endorphinausschüttung kann auch das Immunsystem stärken und entzündungshemmend wirken. Auch die Lunge profitiert von der Freude. Durch das Gefühl der Euphorie atmen wir tiefer und gleichmäßiger, was die Sauerstoffversorgung im ganzen Körper verbessert. Die Traditionelle Chinesische Medizin geht sogar davon aus, dass Freude direkt mit der Gesundheit der Herz- und Lungenmeridiane zusammenhängt. Kurzum: Freude ist nicht nur gut für die Seele, sondern auch für den Körper. Finden wir also mehr Gründe zum Lachen und zur Freude!

Stress

Stress ist leider ein allgegenwärtiger Bestandteil unseres modernen Lebens und hat weitreichende Auswirkungen auf unsere Gesundheit. Besonders betroffen sind Organe wie Leber und Nieren. Die Leber ist unser Entgiftungsorgan und muss bei Stress zusätzliche Arbeit leisten, um die durch Stresshormone wie Cortisol freigesetzten Giftstoffe abzubauen. Dies kann auf Dauer zu einer Überlastung der Leber und damit zu gesundheitlichen Problemen führen. Auch die Nieren, die für die Filterung des Blutes zuständig sind, können durch anhaltenden Stress in Mitleidenschaft gezogen werden. Hoher Blutdruck, ein häufiges Stresssymptom, belastet die Nieren und kann langfristig zu Nierenschäden führen. Nicht zu vergessen sind die negativen Auswirkungen von Stress auf das Immunsystem, das durch die ständige Ausschüttung von Stresshormonen geschwächt wird. Daher ist es wichtig, Stressbewältigungsstrategien in den Alltag zu integrieren, um diese negativen Auswirkungen zu reduzieren.

Übrigens, wenn du dir im Alltag ein bisschen Zeit verschaffen möchtest, kannst du mit unseren Shape Republic Slim Shakes in Minutenschnelle eine schnelle und sättigende Mahlzeit zubereiten. Wähle aus einem vielfältigen Angebot an Geschmacksrichtungen. Es ist für jeden etwas dabei!

Angst

Angst ist eine Emotion, die tiefgreifende Auswirkungen auf den Körper haben kann, insbesondere auf Organe wie Lunge und Magen. Angst kann zu einer Verengung der Atemwege führen, was das Atmen erschwert und zu Kurzatmigkeit führt. Im Magenbereich kann Angst zu Übelkeit und Verdauungsproblemen führen. Diese körperlichen Symptome können nicht nur unangenehm sein, sondern auch die betroffenen Organe belasten. Lang anhaltende Angstzustände können zu chronischen Problemen führen, die eine medizinische Behandlung erforderlich machen. Daher ist es wichtig, wirksame Strategien für den Umgang mit Angst zu entwickeln, um die negativen Auswirkungen auf den Körper zu minimieren.

Liebe

Liebe hat die Kraft, unsere Seele zu berühren. Sie ist das stärkste positive Gefühl, das wir empfinden können. Ihre Auswirkungen auf unsere körperliche Gesundheit sind erstaunlich. Vor allem das Herz und das Immunsystem scheinen von der Liebe zu profitieren. Wissenschaftliche Untersuchungen deuten darauf hin, dass Menschen, die in einer liebevollen Beziehung leben, ein geringeres Risiko für Herzprobleme haben. Grund dafür sind Glückshormone wie Oxytocin und Endorphine, die bei liebevollen Interaktionen ausgeschüttet werden und den Blutdruck regulieren können. Aber nicht nur das: Diese Hormone tragen auch dazu bei, unser Immunsystem zu stärken. Sie fördern die Produktion von weißen Blutkörperchen, die für die Abwehr von Krankheitserregern zuständig sind. Wer Liebe gibt und Liebe empfängt, kann sich also sehr glücklich schätzen. Natürlich nicht nur wegen der positiven Auswirkungen auf die Gesundheit.

Trauer

Der Verlust eines geliebten Menschen, eines geliebten Tieres oder andere Schicksalsschläge können einem den Boden unter den Füßen wegziehen. Ein Gefühl der Leere macht sich im Bauch breit. Das kann so weit gehen, dass man weder Hunger noch Durst verspürt. Auch ein Engegefühl in der Brust und ein schneller Herzschlag oder sogar Herzrasen können Auswirkungen der Trauer auf den Körper sein. Manchmal fühlt sich auch die Kehle wie zugeschnürt an, so dass wir kaum noch Luft bekommen. Ein Gefühl der Schwäche macht sich breit und wir werden kurzatmig. Diese Symptome sind normal und Trauer gehört zum Leben. Hält der Trauerzustand jedoch zu lange an, kann sich aus der Trauer eine Depression entwickeln, die weit über das hinausgeht, was wir als „normale“ Trauer empfinden. In solchen Fällen können die körperlichen Symptome intensiver und anhaltender sein, und es sollte unbedingt professionelle Hilfe in Anspruch genommen werden.

Tipps für den Umgang mit starken Emotionen

Wie wir in diesem Artikel gesehen haben, ist emotionale Ausgeglichenheit sowohl für dein Wohlbefinden als auch für deine körperliche Gesundheit wichtig. Hier sind einige Tipps für den Umgang mit starken Emotionen:

  • Achtsamkeitsübungen: Durch Achtsamkeitsübungen kannst du Stress abbauen und deine Gedanken klären. Das wirkt sich positiv auf Organe wie Herz und Lunge aus.

  • Bewegung: Sport ist ein natürlicher Stimmungsaufheller, der Endorphine freisetzt und Stresshormone wie Cortisol abbaut. Das ist nicht nur gut für deine Psyche, sondern auch für deine Organe.

  • Gesunde Ernährung: Was du isst, beeinflusst nicht nur deine körperliche, sondern auch deine seelische Gesundheit. Eine ausgewogene Ernährung kann dir helfen, deine Gefühle im Gleichgewicht zu halten.

  • Soziale Unterstützung: Ein gutes soziales Netzwerk kann Wunder wirken, wenn es darum geht, negative Gefühle abzubauen. Das wirkt sich wiederum positiv auf deine körperliche Gesundheit aus.

  • Professionelle Hilfe: Wenn du merkst, dass deine Gefühle aus dem Ruder laufen und deine Gesundheit beeinträchtigen, zögere nicht, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Wenn du auf diese Weise für emotionale Ausgeglichenheit sorgst, tust du nicht nur deiner Seele, sondern auch deinem Körper etwas Gutes.